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Aug 15, 2023

PlasticsToday-Mitarbeiter | 23. März 2017

Getreu dem Motto „Nähen ist Vergangenheit“ wird es auf der diesjährigen Ausstellung der Starlinger & Co. GmbH (Wien, Österreich) auf der interpack in Düsseldorf im Mai eine Live-Produktion von IC*STAR (I = Innovativ, C =) geben Säcke verschließen. Produziert werden diese auf der neuen Konfektionslinie multiKON KX, ausgestattet mit dem von Starlinger in Zusammenarbeit mit dem Verpackungsanlagenhersteller Statec Binder GmbH (Gleisdorf, Österreich) entwickelten Bodenverschlussmodul sealTEC.

Bei der IC*STAR-Methode wird ein Verschlussband mittels Heißluft im Durchlaufverfahren auf den Sackboden aufgeschweißt, ohne dass Klebstoff erforderlich ist. Die Sackmündung bleibt offen und kann nach der automatisierten Befüllung entweder mit einem weiteren Verschlussband verschlossen oder zugenäht werden.

„Der große Vorteil der IC*STAR-Säcke besteht darin, dass sie im Gegensatz zu genähten Säcken durch das verschweißte Verschlussband absolut dicht verschlossen werden“, erklärt Hermann Adrigan, Vertriebsleiter bei Starlinger. „Durch die IC*STAR-Konstruktion entfallen außerdem praktisch die Nahtzugaben, die bei genähten Säcken erforderlich sind, und eine größere Festigkeit des Sackbodens ermöglicht die Verwendung von leichterem Stoff. Beide Faktoren summieren sich zu Kosteneinsparungen beim Rohmaterial – in diesem Fall Polypropylen – und einer Reduzierung.“ des CO2-Fußabdrucks.“

Das neue Verfahren eignet sich für die Herstellung von beschichteten oder unbeschichteten IC*STAR-Säcken sowie Säcken mit Seitenfalten. Durch die ölfreie Produktion eignen sie sich ideal zum Verpacken von Lebensmitteln wie Reis, Kaffee, Salz, Zucker oder Mehl in großen Mengen. Seit der offiziellen Markteinführung im vergangenen Oktober auf der K-Messe in Düsseldorf wurden bereits die ersten IC*STAR-Umrüstlinien ausgeliefert und installiert.

Aus rPET-Flocken gewebte Säcke

Ein weiterer Schwerpunkt der Starlinger-Ausstellung werden gewebte Verpackungen aus rPET-Flocken sein, einer neuen Technologie, die Material aus gebrauchten PET-Verpackungen wie Flaschen nutzt, um Bänder zum Weben und daraus Big Bags und Säcke herzustellen. Viele Akteure, insbesondere bei Konsumgüterverpackungen, legen Wert auf Nachhaltigkeit und nachhaltige Verpackungen.

„Säcke aus PET zeichnen sich durch ihre besonderen Eigenschaften wie Steifigkeit, wirksame Fettbarriere und Aromaschutz aus“, kommentiert Stéphane Soudais, General Manager der Consumer Bags Division von Starlinger. „Damit sind sie die ideale Verpackung für Konsumgüter aller Art. PET ist zudem eine der wenigen Kunststoffarten, die eine Kreislaufproduktion ermöglicht. Unsere Technologie ermöglicht es, PET-Flaschenflocken direkt in gewebtes Bändchengewebe umzuwandeln. Dieses Material kommt dann zum Einsatz.“ B. bei der Herstellung von Containerbeuteln oder Konsumgüterverpackungen wie dem mit biaxial orientierter Polyesterfolie (BOPET) laminierten PP*STAR Pinch-Bottom-Sack. Die rPET-Säcke sind nach Gebrauch recycelbar und können bei der Produktion neuer Säcke oder für andere Anwendungen verwendet werden.“

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Aus rPET-Flocken gewebte Säcke